Sehr geehrte Hilde Schramm,
TV4, Schweden, sendete am 15 Januar 2012 die zweite Folge als Kalla Fakta Special: die Antwort an die schwedische Königins eigene Walther Sommerlath-Untersuchung. Der Vater der schwedischen Königin. Am Ende von Kalla Fakta Special ist zu hören Erik Norberg, der Beauftragte der schwedischen Königin und sie, die in Berlin wohnende Tochter Albert Speers, Hilde Schramm. Was sie sagen ist ein wichtiges Signal nicht nur fuer die Tochter Silvia Sommerlath, die schwedische Königin: auch fuer alle anderen in gleichartiger Situation, verfuehrt, die Geschichte zu verändern. U a und z B linsenhoff.de: (VDO, Phiipp Holzmann) und die eigene Familie. Schwer. Generell geht es nicht um Schuld, mehr um das schamhafte Wissen des Gestern. Scham. Gesehen und zugeschaut, weggeschaut zu haben. Das Unvermögen der Auseinandersetzung, obwohl das Wissen da ist. So muss die wiederholenden Entschuldigungen im 6-seitigen, rotgeschriebenen Brief der unschuldigen, schambehafteten Dachaubesucherin an ihren Bruder gelesen werden. TV4 sendete Kalla Fakta kurz vor dem 26. Januar 2012, dem hundertjährigen Geburtstag F Bernadotte. Gleichzeitig Auschwitztag. Festlich erinnert in der Synagoge Stockholms, SVT2-lifegesendet. Im Beisein des frueheren Staatsministers Göran Persson und der Königin und ihrem Mann. Wie war es fuer die Tochter Silvia? Wenige Tage nach TV4 der Naziopfer in der Synagoge Stockholms zu gedenken? Auf SVT2:s Frage gab die schwedische Königin eine kurze, neutrale Königinantwort. Im Dokumentar wird behauptet, dass die schwedische Königin die Geschichte verfälscht. Sie warnen davor, auch wenn man Königin ist, muss man sich der Tatsache stellen, siehe unten...
Sie sagen wärend der 10,5 Minuten derart umfassend Wichtiges, dass, die Wirklichkeit ist anders, ich zunächst fassungslos betäubt war gegenueber aller guter WunschWorte. Und trotzdem hoffnungsvoll. Als behinderter Auslanddeutscher mit deutschem Pass und täglicher Eigenerfahrung als Unerwuenschter. Auch wenn Sie, vom Lederhosenmann liebevoll umarmt, in Germanias Berlin wohnen. Sie sind, um einen Lehrer der Kvarnskolan zu zitieren: als "ein Deutscher ist ein Deutscher", (aber nicht) zwei Deutsche sind Nazis, drei Deutsche sind Lebensraum.
Frau Schramm, Sie hoffen, 'wuenschen, dass die Kinder und Enkel anders denken. Mutig sind. Unterscheiden zwischen dem geliebten Vater und dem, der sah, wie die Nachbarn geholt wurden: und sich an derem Gut, um ein deutsches Wort zu nehmen, 'schnäppchenhaft' bereichert hat. Auch dass sie diese Bereicherung verkauften und damit die Stiftung Zurueckgeben ermöglichten. Nachdem sie sagten, dass es wichtig ist mit Beispielen ...: "Und das andere ist, dass man halt wuenschen wuerde, dass alle es schaffen, die Nachkommen sind, ihre Eltern auch kritisch zu sehen und selber weiter kritisch weiter zu fragen und sich auch mit der Familiengeschichte auseinander zu setzen, egal ob Königin oder nicht Königin. Es gilt fuer alle."
Dass es selten so ist, wie sie es sich wuenschen, das muessen sie wissen. Mehr als oft das Gegenteil: vorgestern, gestern, heute, morgen. Die Schuld des Jungen mit dem gestreiften Pyjamas hinter dem Stacheldraht und dem Jungen vor dem Stacheldraht ist, dass er im gestreiften Pyjama Jude und unerwuensch, schuldig (ich, wegen des Sturzes meiner im neunten Monat schwangeren Mutter im August 1941, behindert geboren) ist. Unerwuenscht und zuschauerackzeptiert: Hannah Arendts skandalon.
Trotzdem: Was tun? Das, was Kvarnskolans Lehrer meinte: sich konzentrieren auf den Deutschen und nicht zwei NaziDeutsche, nicht drei LebensraumDeutsche. Es ist schwer diesen eine/n Deutsche/n zu finden, der/die, sich nicht mit anderen zusammentun: denn dann, den dann, dann ... . Viele sind Nazi und Lebensraum (in Deutschland, in Schweden und anderswo) Göran Perssons Innitiative mit 'Levande Historia' hat es damals, 2000 und heute, 2012, in der Stockholmer Synagoge wiederholt. Kuerzlich kam ueber mein Weg der Roman Sotah. Dort ist ein Satz, der es ermöglicht sich mit der ständigen Gefahr aus einander zu setzen auf die u a Göran Persson und viele andere hinweisen. Auf Seite 249:: "You have to. You remember the cliff in your dream, the one you stood at the edge of? You must go back there, and this time instead of jumping, you must turn around and face them, your accusers and all those you love", Naomi Ragen 1993:249.
Vor dem Hintergrund, wie die Geschichte der damaligen Frankfurter Linsenhoffs verdrängt wird, erfahren in Schweden durch Frankfurter Freunde von Rella Platschek ( kam

aus Auschwitz mit den weissen Bussen nach Schweden,ihr behinderter Bruder Thomas vor ihren Augen erschossen). Rella traf ich das erstemal August 1968 auf Carlslunds vårdhem, Schwedens grösster Arbeitsplatz fuer geistig behinderte, ausserhalb Stockholm. Sie schrieb ueber ihre Arbeit in der Personalzeitung Carlslunds Nytt. Mehrere Jahre später trafen wir uns wieder. Wurden Freunde. Bekam ein Buch in das sie die Widmung schrieb: in freundschaft von Rella an Stefan. April -82. Sie nannte mich oft Thomas: ihr Bruder hatte dieselbe, meine Behinderung: vor ihren Augen in Auschwitz erschossen. Pensioniert, ging sie nach Israel; musste aber wegen Krankheit zurueckkehren. Sie starb 19?? und ist auf dem juedischen Fridhof Stockholms begraben; ihre Schwester in London.
Die Familienkonfrontation sah zur Seite, wich aus, tat zuerst es ab als juedische Phnatasie, dann später: rede von etwas anderen, wir wissen es und haben es genug gehört.
Eine andere, mir näher liegende Verdrängung ist wie das Hdamarerbe innerhalb Familie und Verwandtschaft hantiert wird. Die mutigen Kämpfer, altgermanisches Wort fuer Hadmar, waren weniger als wenig. Und hinter der Schamverdrängung ist der Nährboden erneuerter €uthanasie. Hilft die Flucht nach Schweden, Australien? Ist dort der Blick in den S/chamSpiegel leichter?
Die 'Weisse Busse': diese weissen Busse waren dänisch und urspruenglich schwarz; die Rettungsaktionsidee war norwegisch und nicht schwedisch. Die Anzahl geretteter Juden weniger als in den Geschichtsbuechern. Verantrwortlich fuer die Aktion: Folke Bernadotte (im Dokumentar 'De vita bussarnas okända resa', SVT2 (R) 11.30 2005-06-12, basiert auf das Buch Blind Fläck. Es wurden Transporte (nach Neuengamme ausserhalb Hamburg) fuer die Gestapo durchgefuehrt.
stephanSE
2012-01-28



WORDdokument des Zeitverlaufes Euthanasie 30.9.1939-8.5.1945EuthanasieZeitverlauf

WORDdokument: HD TH Walden 1854 and hungry beasts Hungry beasts2...

PDFdokument des Zeitverlaufes Euthanasie 30.9.1939-8.5.1945EuthanasieZeitverlauf

Gelesen Herbst 2006: Vibekke Olsson Molnfri Bombnatt 1995: 110 (Bonnier, Sweden)"Skulden går att klä i ord, religion, juridik, den går att mäta och väga, sona och kanske förlåta. Skammen är ordlös, ohanterlig, djurisk och främmande..." (Schuld kann in Worte gekleidet werden, Religion, Juridik, messbar und wiegbar, 'sona/sühnbar' und vieleicht entschuldbar. Scham ist wortlos, nicht hantierbar, tierisch und fremd..."
IL PORTIERE DI NOTTE. Max: ”I have a reason for working at night. It’s the light. I have a sense of shame in the light.” (Max Aldorfer, played by Dirk Bogarde, commenting in his biography the Germans: he wouldn't ”take an elevator” with a German.)


"The big danger is not the bads power but the gods cowardness/Die grosse Gefahr ist nicht die Macht des Bösen, sondern die Feigheit der Guten/"Den stora faran är inte de ondas makt utan de godas feghet."(Elisabet Nemert, Rovfåglarnas tid 2005:40)


Karl König - Euthanasia - Werner Catel

Wallis Simpsons grandmother: "Conscience is like a mirror you must look into it at least once a day," told to Edward R Morrow 1965 at the 1965 only once television interview.

Jahrelang im Buecherregal, nun im Container eine stattliche Anzahl Jahrgänge Die Drei . Auf der Rueckseite der Nr 5 1963 ein interesssantes Bild, sie herausnehmend las ich auf der Vorderseite im Inhalt: Das Problem der Euthanasie, Dr med Karl König: 'ein Wort zu Catels unseligem Buch', 318-328.
to continue: read






Lachen tötet die Furcht, aber ohne Furcht gibt es keinen Glauben und keine Reue.Berndt Schulz 2007:154 Regenmord.

schwarze EUTHANASIE 1933-2011 ... still alive.

Hitler's decree of October, 1939, typed on his personal stationery and back dated to Sept. 1, enlarged "the authority of certain physicians to be designated by name in such manner that persons who, according to human judgment, are incurable can, upon a most careful diagnosis of their condition of sickness, be accorded a mercy death."
"Ein Staat, der sich im Zeitalter der Rassenvergiftung der Pflege seiner besten Rassenelemnte widmet, muss eines Tages der Herr der Erde werden. Das dürfen die Anhänger unserer Bewegung nie vergessen, wenn die Grösse der Opfer verlocken sollte sie mit dem möglichen Resultat zu vergleichen." (Mein Kampf. schwed Übersetzung 1992/2:275)

der Lederhosenmann: Fruehling 1927;das Buch; Papierserviettenzeichnung in Muenchen des Volkswagens 1932




zurueck aus BERLIN, 2010.
Der folgende Text eines 18-jährigen, DE-geboren, erstaunt. Derartige Gedanken, hier, auf dieser Seite, schon lange zu lesen. Nicht Schuld! ... Scham. (Der Schuldige veruebt eine Tat, die verurteilbar bestraft wird: wie aber der, der wegschauender Zuschauer ist und sich schämt. Wie und kann Scham vor Gericht verurteilt werden? Wie es Vibekke Olsson ausdrueckt in Molnfri Natt 1995:110 (Bonniers) ”Schuld kann in Worte gekleidet werden, Religion, Juridik, messbar und wiegbar, sühnbar und vieleicht entschuldbar. Scham ist wortlos, nicht hantierbar, tierisch und fremd...".
Der 18-jährige scheint die Bereitschaft zu haben, spiegelumwendend denken zu wollen; siehe das Bild mit dem Davorspiegel in dem sich der Dahinterspiegel spiegelt und das Bild unterhalb des Davorspiegels sich dort lesbar spiegelt. Ein Anfang: leicht zu schreiben. Schwer zu handeln. ("Du vet redan tillräckligt. Det gör jag också . Det är inte kunskap vi saknar. Vad som fattas oss är modet att inse vad vi vet och dra slutsatserna." (You know already enough. Me too. Not knowledge we do not have. What we do not have is the courage to know ehat we know and take the consequences)... Sven Lindqvist, 1992, Utrota varenda jävel). Wir wissen alles und brauchen nicht mehr. Was wir brauchen ist nicht noch mehr Wissen - den Mut das Wissen in Taten umzuwandeln - auch dann, wenn unueberwindliche Hindernisse hindern. Es ist ueblich dass spiegelverkehrt das getan und gedacht wird, was andere im Dahinterspiegel vor-denken - und wir gutwillig nach-denken und nach-sagend nach-tun ...Wir trösten uns mit weiterreichenden Zitaten, z B: ...ICH bin der Herr von meinem Stern, ICH bin der Meister meiner Seele; Invictus. Oder: "we are not mere prisoners of fate. Our actions matter, and can bend history in the direction of justice.... (Obamas Nobel speach, Thursday in Oslo, Norway, as provided by the White House,2009-12-10). Zitate sind einfacher als Taten.
stephanSE 2010-03-15

Als 18jähriger im Jahr 2009 habe ich keine persönliche Schuld mehr für die Verbrechen des Nationalsozialismus. Dennoch denke ich dass es so etwas wie eine kollektive Verantwortung gibt, die auch heute 60 Jahre nach dem Ende des zweiten Weltkrieges noch greift. Und zwar nicht nur für diejenigen, die diese Zeiten noch miterlebt haben, sondern für jeden Deutschen. Was im Namen Deutschlands geschehen ist, lässt sich nicht durch „Verjährung“ ignorieren. Aber auch ein bloßes Schuldeingeständnis hilft uns nicht weiter, sondern akzeptiert die Vergangenheit als etwas Abgeschlossenes. Den Begriff „Sühnezeichen“ allein finde ich deshalb problematisch, weil er etwas Passives suggeriert. Aus diesem Grund finde ich den Zusatz „Aktion Sühnezeichen Friedensdienste“ wichtig. Er macht klar für was ASF wirklich steht: Eine aktive und kritische Geschichtsauseinandersetzung, die die Vergangenheit als Teil der Gegenwart begreift. Somit hängt meine Identität als Deutscher mit der Vergangenheit Deutschlands zusammen, ich bin kollektiv in gewisser Weise verantwortlich. Worin diese Verantwortung besteht, was sie ausmacht und bewirkt und vor allem wie mit ihr umgegangen wird und sie kommuniziert wird, ist meiner Meinung nach von höchster Bedeutung. Wie auch ASF sehe ich in dieser Aufarbeitung, in der Vergegenwärtlichung des Vergangenen und dem offenen Dialog den Schlüssel der Völkerverständigung. Nur eine ehrliche Diskussion kann die subjektive Projektion überwinden und Missverständnisse und Vorurteile aus dem Weg räumen. Einer aktive Auseinandersetzung und einem interkultureller Dialog über die nationalstaatlichen Grenzen hinweg, wie ASF ihn praktiziert, stimme ich deshalb zu und wäre gerne Teil davon.
Aber auch der uneingeschränkte Blick nach Vorne ist neben dem Blick zurück meiner Meinung nach sehr wichtig. Die europäische Idee hat Europa enger denn je zusammengebracht, und dass auf wirtschaftlicher, kultureller und politischer Ebene. Die Vision eines friedlichen, geeinten Europa ist Wirklichkeit geworden. Doch Zukunftsvision und Auseinandersetzung mit der Vergangenheit widersprechen sich nicht, viel mehr bedingen sie einander und müssen zusammen gedacht werden. Eine Vision ist nur dann sinnvoll, wenn sie die Vergangenheit versteht, auf ihr aufbaut und aus ihren Fehlern lernt.
Insgesamt stimme ich dem Anliegen und den Anschauungen von ASF voll zu. Wie dargestellt darf der kritische Blick in die Vergangenheit aber die Zukunftsperspektive nicht verstellen. Neue Entwicklungen, die zum Beispiel die Globalisierung auch auf kultureller Ebene mit sich bringt, dürfen nicht ignoriert werden, sondern müssen miteinbezogen werden.


(...)Wi Ihr wahrscheinlich schon wisst, werde ich nächstes Jahr einen Freiwilligendienst mit ASF in Gdansk/Danzig absolvieren.Manch einer von euch fragt sich vielleicht, warum ueberhaupt und warum gerade ASF (Aktion Suehnezeichen Friedensdienst), eine Organisation die in ihrer Arbeit unter anderem einen Schwerpunkt auf die Aufarbeitung des Nationalsozialismus legt? Die gleiche Frage habe ich mir natuerlich gestellt bzw sollte sie während meines Bewerbungsverfahrens beantworten. Hier meine Antwort wie ich sie an ASF geschickt habe: Als 19jähriger (sie oben...) ...
Das war vor drei Monaten. Mittlerweile bin ich aufgenommen, wenn auch anders als zunächst vermutet nicht in England. Desto länger ich darueber jedoch nachdenke, desto interessanter wird die Arbeit in Polen fuer mich. Zum einen denke ich, dass gerade Polen wenn auch geographisch nur 60 km von Berlin entfernt, in unseren, auch meinem Kopf, doch immer noch sehr weit weg ist. Man fragt sich warum?
Der Ursprung der Probleme in deutsch-polnischen Verhältnis liegt zu grossen Teil auf einem noch immer fehlenden Dialog, einem fehlenden Austausch. Man wird die Probleme, die sich bei Steinbach/Vertriebenen-Konflikt oder Kaczynski Äusserungen zur EU offenbaren nur verstehen können, wenn man versucht sich gegenseitig zu verstehen, ueber persönliche Bruecken die historisch bedingte Kluft zu uebwerwinden. Hier will ich ansetzen, in einem Projekt in dem ich ein Jahr lang ehemalige KZ-Häftlinge in ihrem Alltag unterstuetze und parallel dazu in einem historisch/politischen Bildungsprojekt mitarbeite. Seit zwei Wochen lerne ich nun P und im Sommer werde ich einen intensiven Sprachkurs belegen, nicht um perfekt Polnisch zu können, aber doch einen Einstieg zu finden. Und ueber diese Sprache so denke ich eröffnet sich mir eine komplett neue Perspektive: auf Polen, auf Deutschland, Europa, das Leben.
Anbei findet ihr eine Broschuere in der im letzten Blatt ein Formular angeheftet ist. Ich bitte Euch dieses auszufuellen und mir zurueckzuschicken, wenn ihr mich und die Arbeit von ASF unterstuetzen wollt. Ich lege ausserdem noch einen Bericht eines Freiwilligen aus Polen bei, einem meiner Vorgänger sozusagen, um das Ganze ein wenig konkreter werden zu lassen.
Vielen Dank im Voraus,
Gruss,
Leon

Per snailmail habe ich obigen Brief, nebst Beilagen bekommen und habe dementsprechend geantwortet. Schöne und wichtige Worte der Scham entgegen zu treten; nicht nur der deutschen. Auch der Globalen. Alle wusten.
Jedoch: wie wird die familiäre und verwandtschaftliche Scham behandelt, die Kränkung des Behinderten. Keine 60 km entfernt. Hier. Ich denke auch die andere, an 'Ghana'.
stephanSE 2010-03-29




DIE ZEIT

Ein Tag im November: Der gebuertige Berliner Theodor Zondek, heute in London, beschreibt, wie er 1938 den Judenpeogrom ewrlebte. (Bildtext:) In Deutschland brennen die Synagogen: v l Baden-Baden, Berlin, Fasanenstrasse, Ffm Börneplatz.Die Menge gaffte stumm, stumpf, gefuehllos (DIE ZEIT Nr 45-4 11 1988 Seite 49 Wo war die Scham? Ein Augenzeugenbericht vom 10 11 1938, Theodor Zondek...

Das Buch von Stephan Marks ist wichtig deshalb: es wird thesenhaft behauptet, dass durch das Tabu die 12-JahreTradition weitergereicht wird. Empfänglich sind, wie damals!, die heutige/morgige Jugend. In den 70er Jahren stellten meine Geschwister unseren Vater im schönen Oberreute-Irsengund-Allgäu die Frage, warum er nichts tat, damals!? Obwohl er nun leiblich nicht in Gefahr war "abgeholt zu werden", er wich ab und aus. Derart gab er, vererbend, das Signal, es selber zu tun. Ein guter Nährboden für derartiges ist Familie und Verwandtschaft. So kann in der heutigen globalen Gesellschaft nicht der Ruf des anderen dort draussen, wo immer diese um-hilfe-signalisierende-Person auch ist, wahrgenommen werden. Stattdessen, gewissensberuhigend, werden kapitalistische Helfe-Organisationen zeitweise unterstützt.

"Stephan Marks: "Warum folgten sie Hitler? - die psychologie des nationalsozialismus/www.patmos.de 2007Text auf der Umschlagseite: Warum begeisterten sich Millionen von Menschen für Adolf Hitler? Wieso konnten sie sich verführen lassen? Anhand von Interviews mit ehemaligen HJ-Funktionären, SS-Ofizieren, und NSDAP-Mitgliedern zeigt der Sozialwissenschaftler Stephan Marks, dass der Nationalsozialismus seine Anhänger begeisterte, indem er nicht ihren Verstand ansprach, sondern ihre Gefühle, und sich ihre emotionale Bedürftigkeit zunutze machte. Vor allem Schamgefühle, Kriegstrauma, psychische Abhängigkeiten wurden instrumentalisiert - und könnten auch heute missbraucht werden, so die alarmieren de Botschaft des Buches...Vom selben Autor: "Scham - die tabuisierte Emotion/www.patmos.de

"REGENMORDgedanken
Tosca Poppe auf Seite 2007:355 ”Es ist seltsam. Wenn ich alles aufschreibe, wird es leichter, es ist leichter zu ertragen, dass man Deutscher ist. Ich habe nie darüber nachgedacht. Ich bin fuenfundzwanzig. Ich schäme mich.” Dirk Bogarths Max Aldorfer in Il Portiere di Notte: ”I have a reason for working at night. It’s the light. I have a sense of shame in the light.”, commenting in his biography the Germans: he wouldn't ”take an elevator” with a German. Berndt Schulzes Tosca und Liliana Cavanis Max sind fiktiv. Vibekke Olsson schreibt in Molnfri Natt 1995:110 (Bonniers) ”Schuld kann in Worte gekleidet werden, Religion, Juridik, messbar und wiegbar, 'sona/sühnbar' und vieleicht entschuldbar. Scham ist wortlos, nicht hantierbar, tierisch und fremd..." Dann Harald Welzers Täter: eine kleine Werteverschiebung in Deutschland, Vietnam, Ruanda, Jugoslavien, in Schweden (DN 2005-12-21 "Eva hoppade av Migrationsverket:...." und anderswo löst lebensraumverlangendes Schreien aus. In Peter Nestlers Die Verwandlung des guten Nachbarn von 2002 gibt Ludvig Igra, der Autor von Die duenne Haut, die psychoanalytische Antwort. Wissend, dass es in Regenmord um Euthanasie geht, nach den ersten Seiten las ich nach Zizekart den Schluss, beginnt das Buch als gewöhnlicher Kriminalroman, mittelmässig Ffmverkauft entsprechend eines Verkäufers an der Hugenduebelkasse, um im letzten Drittel auf das Thema zu kommen, jedoch mit anwesender Abwesenheit vom ersten Buchstaben. So auch in Deutschland und anderswo: schamunbewusst bewusstes Geschehenwissens – der Mutterboden für das Heute und Morgen. Wie gut, dass Dirk Bogard, Berndt Schulz, Peter Nestler (ein Ausländer, ein Deutscher in Deutschland und ein Deutscher im Ausland) schammutig sind. Alle anderen schreien wortlos und tierisch und fremd und unwiegbar, Vibekke Olssons Worte benutzend. Die wirklichen Täter sind die Schamumhüllten, die sahen und wegschauten, sehen und wegschauen, sehen werden und wegschauen werden.Ein furchtbares Buch, aber wichtig, ein deutscher Spiegel in dem die wenigsten schauen werden, es nicht wagen, es nicht wollen.


Anja Lundholm gestorben, 89 Jahre, ehemals in Ravensbrück. Schrieb u a Das Höllentor...Anja Lundholm gestorben

"All diese Texte kreisen immer auch um die Frage des Warum. "Was macht aus einem freundlichen hilfsbereiten Nachbarn einen Berserker?", fragte Lundholm vor vier Jahren im Gespräch mit der "Frankfurter Rundschau". Verstehen statt verdrängen: für diese mutigste, tapferste Art der Geschichtsschreibung steht Lundholms Werk.Die Autorin ist am Samstag im Alter von 89 Jahren in Frankfurt gestorben. Ihr Werk bleibt als Mandat und Mahnung.Anja Lundholm gestorben


... weil sie sich dem Befehl beugte: ’Schau weg’?" Ilse Schmidt "Die Mitläuferin" 2002:9



... PETER NESTLER: " ..." Ludvig Igra


Feigheit und Mut.
Im Peternestlerfilm Die Verwandlung des guten Nachbarn von 2002/www.3sat.de versucht ein Mädchen sich in der zuschauenden Menge versteckend zu retten, wird aber in die Gruppe Juden, auf dem Weg zum Sammelplatz, zurückgestossen. Der 1988-Film Hotel Terminus zeigt eine Frau, die, während einer Gestaporazzia, ein Mädchen schnell in ihre Wohnung zieht. Feigheit und Mut. Nach meinem ersten von drei Hadamarbesuchen sagte ich als 1941-behindert Geborener meinem Begleiter, "über Hadamar (altgerm für mutige Kämpfer: wo waren Sie?!) und Deutschland liegt ein Tuch der Scham"; gut veranschaulicht mit Lee Millers Buchenwaldphoto von der Dirndlfrau im Gefolge eines afro-amerikanischen Soldatens (L M 1945:45), "den Mangel an Unrechtsbewustsein" (Gaby Zipfel in Ilse Schmidt 2002:167, spiegelnd. Tatschuld, ich denke an die misshandelten, knienden, von Lee Miller photographierten Wärter (L M 1945:43) und Schamwegschauen. Schuld wird bestraft – wie aber Scham handhaben, die sah und wegschaut/e? Schuldbegleichung ist leicht, wie aber Scham hantieren - Symbolsärge tragen? Das wegschauende Verdrängen der Scham ist der Nährboden für "braune Jahre Erneuerung". Keine Tat ohne zu-wegschauende Zuschauer, gesehen haben. Wenn Schuld individuell und bestrafbar ist, kann Scham kollektiv sühnbar sein? Ich denke an einen unvollendeten Hadamarfilm und den erwähnten, vollendeten Peternestlerfilm. Ebenso an den spätgeborenen Deutschen, der mit seinem USA-Pass schamabweicht; warum wurde nicht deutlich bei einer Debatte am 1. November 2005 im Stockholmer Goetheinstitut. Vielleicht bin ich als der mittendrin behindert Geborene und behindert Überlebende mehr motiviert mit einem/meinem Schambeitrag: dass ich seit 1967 als Deutscher mit deutschem Pass in Schweden lebe und ihn nicht gegen einen schwedischen austauschen will – ein bearbeitendes Bemühen zur deutschen kollektiven Scham öffentlich zu stehen.stephanSE 2005-11-12


Euthanasie und Auschwitz heute: der Zuschauer

Das in Hadamars Keller entwickelte und am lebensunwerten Körper angewandte Gas hatte danach, nach offiziellem T4-Verbot auschwitzangewandt, das Unsichtbare als Vernichtungsziel, trotz Nürnbergversprechen. Hadamars und Auschwitz Museumsmauern lehren heute "wie es getan wurde" um es zu tun. Das im 1945-Neubeginnboden ausgesähte Saatgut wächst - wärend antwortfragende Nachgeborene vom ohrenbetäubendes Schweigen erblinden und, angekommen am Wissensabgrund der sonntäglichen Frühstückgsgespräche der 50er Jahren, zurückgeholt, die Warnrufe der von gestriger Heutemacht terrorgebrandtmarkten RAF nicht hören. Die Auseinandersetzung durch Museum, Monument, Feuileton, auf Sekundartäter gerichtete Prozess, Diskussion über ’Das schlimme Mädchen’-Filme und ’Der Vorleser’-Bücher, überdeckt die Einzeltat des hin-, zu- und wegschauende Einzelnen. Uwe Tims ‚Am Beispiel meines Bruders’ gibt es, hilft aber wenig.Warum? Des Zuschauers "dünnhäutige" (Igra 2000) raffgierende Habenmüssen verführt. Des Täters Tatbereitschaft und des Opfers Einsicht, dass es um Bladerunners Rachels "I am the business" geht, legitimiert der verwandelte, (gute) Nachbarn (P Nestler 2002). So war der von den Siegern verordnete Lehrausflug der Besiegten, Lee Millers Photographien zeigen es, eine situationsbedingte Symbolgeste – wärend Schindler öffentlich von einem Ffm-Kaiserstrassepassanten nachkriegsgeohrfeigt wurde.Da abgrenzende Unterscheidungsmauern im Heuteparadies unsichtbar gemacht sind, braucht der Täter nach harter Auschwitzarbeit die hölle-paradiesunterscheidende Mauertür nicht mehr passieren und sich unter bienenumsummten, blühenden Kirschbäumen, an seine zuhausewartende Frau briefschreibend, ausruhen. Die auschwitzhaften Heutehadamarmethoden sind derart verfeinert, dass das Täter, Opfer und Zuschauer im freud’schen Bereich von Arbeit und Liebe überlassen ist.Seiner sogar im Gefängnis gültigen Rechte abgesprochen, hatte z B Karl-Heinz Dellwo als Überlebensinstrument einzig den Körper gehabt, diesen dem Hungerstreik ausgesetzt und so seine Menschenwürde wahren können. Dasselbe gilt dem seiner Rechte abgesprochenen Euthanasieopfern. Bewusst, dass es auch, zuforderst, um das Nehmen der Menschenwürde geht (Primo Levi 19??) und entsprechend der Bibel "Dem der nichts hat, dem wird es [es: Menschenwürde] genommen werden."."Als ich aus dem Gefängnis kam, hatte ich auch das Gefühl gewonnen zu haben, auch wenn ich politisch verloren hatte. Ich überlebte." Karl-Heinz Dellwo in DAGENS NYHETER 2003-11-19, bezüglich David Aronowitsch Dokumentarfilm ’Stockholm –75’In ELS Fragment Ich und Ich verliert der schachspielende Täter Mephisto und gewinnt das Opfer Faust deshalb, da Faust Mephistos Abweichung in sich selber sieht. ELS:s Fragment ist für fiktive Zuschauer eine Schauspielprobe eines Schauspiels für reale Raumzuschauer. Anstatt schuldige Spiegeldyade Täter-Opfer, die lacansche Nom du Pére neinsagende, schambearbeitende Triade Zuschauer-Täter-Opfer.
stephanSE 2003-11-22

Das Buch Welzers, siehe Welzer-Tabelle, ist auf Schwedisch übersetzt: hier die schwed Rezension.Während Welzer keine Lösung hat, bietet das Buch 'Narrating Evil' sie an.

Harald Welzer: "Gärningsmän"/ María Pía Lara: "Narrating Evil Så blir du en massmördare Vad är det som utmärker en krigsförbrytare? Vad skiljer en ­mördare med blodet från hundratals offer på sina händer från oss alldeles ­vanliga människor? Den kusliga sanningen är - ingenting alls. Författare: Harald Welzer Titel: "Gärningsmän. Hur helt vanliga människor blir massmördare" Förlag: Daidalos Författare: María Pía Lara Titel: "Narrating Evil. A postmetaphysical theory of ­reflective judgment" Förlag: Columbia University Press - Det är inte lätt första gången man dödar en människa. Men man vänjer sig och driver det till professionell fulländning. Så säger en massmördare i dokumentären "Ondskans anatomi", som visades i SVT i somras. Den danske filmaren Ove Nyholm hade sökt upp några krigsförbrytare från kriget i Bosnien på 1990-talet för att få svar på den fråga som ställts om och om igen sedan and­ra världskriget: Hur är man funtad om man kallblodigt kan mörda oskyldiga män, kvinnor och barn på löpande band? Hans svar var lika chockerande banalt som så många andras före honom: det finns tyvärr inget alls som skiljer en massmördare från helt vanliga människor. Det var filosofen Hannah Arendts slutsats sedan hon bevittnat rättegången mot Adolf Eichmann i början av 1960-talet, liksom författaren Christopher Brownings i boken "Helt vanliga män" från början av 1990-talet. Brownings underlag var vittnesmålen kring de polisbataljoner som likviderade judar i stor skala bakom de tyska frontlinjerna i Östeuropa under kriget. Insikten är kusligare än någon rysare. På film framställs SS-soldater gärna som psykopatiska monster - en behändig kliché som mest är till för att skydda vår självbild. För sanningen är att de, givet vissa historiska och sociala omständigheter, lika gärna hade kunnat vara du och jag. Harald Welzer är en tysk so­cialpsykolog som i den nya boken "Gärningsmän" följt Browning tätt i spåren för att närmare försöka förstå den process som på förfärande kort tid, några sensommarveckor 1941, kunde trimma samman dessa unga, i stort sett hyggliga tyska män, som nyss tagit värvning som poliser, till högeffektiva mördarförband. Han utgår från det som är Brownings slutsats: ingen tvingade dem att utrota judar. De enstaka som vägrade fick helt enkelt göra något annat. Nu är det inte helt uteslutet att fler satt sig på tvären om de från början förstått den fulla vidden av vad de satts att göra. Men en av de avgörande faktorerna var just att ögonblicket då de möjligen hade kunnat sätta ner foten gled snabbt, nästan omärkligt förbi. Situationen inför det första likvideringsuppdraget var inte sällan förvirrad och orderna oklara. Man förväntades göra sig av med ihopsamlade fångar, tillvägagångssättet fick improviseras. När reglerna är okända gör människor som gruppen gör, och för var och en av soldaterna föreföll det som om de andra i stort sett var med på noterna. Långt efteråt berättade männen gärna om inre reservationer, men där och då var det få eller ingen som visade dem. Allt skedde ungefär lika gradvis och oförutsett, och när poliskompanierna snart vadade och halkade fram som slaktare bland blodiga likhögar var det för sent. En avrättning är "definierande", skriver Walzer: den undanröjer tvivel och berättigar handlingen retroaktivt eftersom den slutgiltigt drar gränsen mellan offer och bödel. Redan efter de första morden kände sig männen säkrare på sitt uppdrag, och grupplojaliteten slöt sig. Mer och mer kom hanteringen i stället att kretsa kring ett slags professionella problem männen emellan, de kunde minska det obehagliga i hanteringen genom små förbättringar som gjorde det hela enklare, snabbare och mindre fysiskt påfrestande - en successiv rationalisering som slutade med gaskamrarna. Men för att få ovana människor att döda så kallt och urskillningslöst krävs också en första rubbning i den kollektiva identiteten: vi mot dem, upphöjelse och degradering. Redan före slakten bör offren uppfattas som hotfulla, knappt mänskliga varelser. Och de raslagar som instiftades omedelbart vid nazisternas maktövertagande var, menar Welzer, ett slags snabbverkande gift som i ett slag gjorde 80 miljoner tyskar delaktiga. Alla i den utvalda majoriteten fick det snabbt bättre i det nya riket, och de visste mycket väl varför. Det var Förintelsens socialpsykologiska grundbult. De som sedan valdes ut för den blodigare delen av hantverket kunde utföra det utan större förvåning och protester, eftersom brottet i princip redan var påbjudet i lag och det personliga ansvaret avskaffat. I likhet med Eichmann tycks de här männen inte heller ha plågats efteråt av vare sig skuld eller ångest. Trots det återkommer de påfallande ofta i sina berättelser till olika cyniskt förmildrande omständigheter. Någon hade faktiskt varit vänlig mot ett par judar, en annan lät någon löpa; små vackra minnen de vårdat ömt genom åren. Framför allt var de själva minsann inte lika brutala som somliga andra sadister. De gjorde bara ett jobb. Även massmördare har en självbild att putsa. Efter liknande etniska hetskampanjer och påbud uppifrån kunde ungefär samma process starta även femtio år senare, på Balkan och i Rwanda, och rader av psykologiska experiment visar samma sak: delar man in människor i olika sorter och ger dem skilda värden och privilegier så uppstår efter hand utstötning och snabbt eskalerande våld närmast med automatik. Socialpsykologins bild av den ensamma människan är rätt dyster. Hon framstår som ett fegt och självupptaget djur, ängsligt förskönande sina egna dygder men svag inför auktoriteter och grupptryck och i slutna sällskap i stånd till i stort sett vilka vidrigheter som helst. Ett mönster som går igen från skolgårdsmobbning och gängvåld över sekter och byråkratier till diktaturer. Å andra sidan behövs rätt lite för att locka fram hennes bättre sidor. Minsta stöd från omgivningen, en förstulen blick, kan ge upphov till en hel vägrarfront. De ytterst få i Nazi-Tyskland som vägrade order eller hjälpte judar i trångmål hade nästan alltid sociala band till antingen offren eller någon krets av oppositionella som stödde dem. Precis som ondska är godhet något som växer fram människor emellan. Ställd ensam inför gruppen blir du medlöpare. Så hur förhindrar man den dödliga flockinstinkten från att slå till igen? Den frågan besvarar aldrig Welzer, men i boken "Narrating Evil" gör María Pía Lara, professor i praktisk filosofi i Mexiko, ett försök utifrån delvis samma frågeställningar. Hennes ärende är delvis teoretiskt, att rädda begreppet "ondska" ur det metafysiska grepp som i vår tid exempelvis George W Bush kopplat på det. Ondska är ju inte något övernaturligt, att förlägga den till en rymd någonstans utanför oss själva är lika bekvämt som att peka ut andra människor som monster. Filosofiskt sett finns ondskan helt enkelt för att viljan är fri. Vilket omvänt betyder att om alla människor kan bli gärningsmän så kan alla också låta bli att bli det. För att nå dit gäller det främst att stärka människors moraliska autonomi, menar hon - och att backa upp den med kollektiva insikter och en kraftfull, universell lagstiftning. Med filosofisk utgångspunkt i Immanuel Kant och Hannah Arendt, men med exemplen främst hämtade i Primo Levis skildringar av koncentrationslägren, vill hon visa att även namnlösa grymheter går att närma sig med språkets och berättelsens hjälp. Framför allt är hennes bok ett försvarstal för kulturens och eftertankens roll i det arbete för en mänskligare värld som ständigt måste pågå och utvecklas. Om förövarnas och den totalitära statens främsta vapen är tigande och tystnad så är det verksammaste motmedlet levande minnen och berättelser. Moral växer ur inlevelse, och från litteraturens och filmens insikter går vägen över offentlig debatt och reflexion vidare till juridik och internationella lagar. All förståelse, även samhällets, börjar inifrån - den undre och inre vägen, som Gunnar Ekelöf en gång formulerade saken. Det som är boskap i andra är boskap också i dig skrev han i samma dikt, och Harald Welzer skulle säkert skriva under. DAGENS NYHETER 2008-01-18 lars.linder@dn.se





German Chancellor Angela Merkel places a rose on the living memorial to survivors as she tours the Buchenwald concentration camp in Buchenwald, Germany Friday, June 5, 2009. Joining her, from left are, Holocaust survivor and Nobel laureate Elie Wiesel, President Barack Obama, and survivor Bertrand Herz. (AP Photo/Gerald Herbert) (Fri June 5 2009 12:40 PM ET)
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ein brief einer 24jährigen an den 18jährigen, gefunden am 7 8 2009 vom 67jährigen dritten am falschen platz ... dem ehemaligen 18jährigen, heute 60jährigen, am 28 8 2009 ueberreicht: ein gutes Beispiel fuer "Wenn der Postman zweimal klingelt, oder warum ein Brief immer seinen Bestimmungsort erreicht"

....ein lesenswertes historisches Dokument vom gestrigen damals ueber das vorgestrige damals: aktuell fuer das morgige damals ....

Muenchen, Sonntag, den 28 10 67

Lieber....
-Dank fuer deinen Brief, den ersten heimatlichen Gruss, der mich erreichte, und verzeih den roten Kugelschreiber, der als einziger zur Hand ist: bitte auch keinerlei Symbolik darin zu sehen, weil ich Dir ueber etwas Grausig - gleichsam Himmelschreiendes schreiben will, mit dem ich gestern konfrontiert wurde, ganz unverhofft im Rahmen einer der kleinen kunsthistorischen und heimatkundlichen Exkursionen zu dritt (B., der Engländer S. und ich) in die Umgegend Muenchen. Gestern war es also Dachau - wobei ich die kleine, aber gut erhaltene Rennaissance-Wandpfeilerkirche und ein barockisiertes Renaissance-Scloss und mit schönem Ausblick ueber die Anger im Dachauer Moor assoziiert hatte, nicht aber jene museal aufgemachte KZ-Gedenkstätte, wie die amtliche Bezichnung heisst. Die urspruengliche
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Anlage mit Betonmauer, Stacheldrahtverhau, Wassergraben ist erhalten; dazu die Wehrtuerme und gemauerten Wirtschaftstrakte und Räume fuer die SS-Wächter; eine einzige der Wohnbaracken - mehr oder weniger "rekonstruiert" und "restauriert", von der 'Verwaltung bayrischer Schlösser, Gärten und Seen', die auch zu wuerdigem Verhalten an der Toreinfahrt auffordert. Das ganze macht den starken Eindruck eines römischen Kastells, und erhielt erst die atmosphärische Präsenz des Grauenvollen und Unheimlichen, nachdem ich in dem sog "Museum" die fotografische und urkundliche Dokumentation gesehen hatte, d h den öden Apellplatz, wo Sträflinge misshandelt wurden auf den lebensgross vergrösserten Fotos, in realiter als Scauplatz des Geschehens wiederkannte, oder eine Ecke des Stacheldrahtverhaues, die ich von den Bildern kannte, auf denen sich ein verzweifelter Selbstmörder in den elektrisierten Draht warf. Dazu eine Unmenge von Dokumenten, Statistiken, Zitaten e.t.c - das
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tollste vielleicht von Himmler: Wir wissen, wie schwer es ist 10 0der 100 oder Tausende von Toten auf einem Haufen gesehen zu haben, und dabei anständig geblieben zu sein.
Diese Schizophrenie war auch unheimlich, gegenwärtig in dem unmittelbaren Nebeneinander der pittoresk behaglichen, altbayrischen Kleinstadt Dachau, ein Inbegriff des Harmlosen - kleinbuergerlichen und diesem grausig-perfektionierten Verbrechertum.
Man musste sich das alles allein ansehen, weil es zusammen unerträglich gewesen wäre; unmöglich zu diesem historischen und doch wieder nicht rein historischen Ereignis wie etwa der 30 jährige Krieg oder die Inquisition irgendeine Haltung einzunehmen. Ganz unmöglich war es darueber zu 'diskutieren', Gedankenaustausch zu pflegen, sich soweit zu distanzieren, das es als Gesprächsstoff behandelt und erörtert werden konnte - durchaus nicht zu bewältigen, sondern ueberwältigend. Ich persönlich habe selten ein so reines Grausen - wi es vor der mittelalterlichen Teufelsperson frueher denkbar ist - erlebt. Also ein
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unkontrollierbarer Affekt und tatsächlich tränen-treibende Erschuetterung vor Dokumenten persönlicher Art, wie die Briefe von Verwandten in und aus dem KZ - wo Persönliches, Einzel-Schicksale sich abzeichneten. Ich wiederhole, dass es unmöglich war, eine Stellung zu nehmen, irgendwie dem zu begegnen, es einzuordnen, mit ähnlichem zu vergleichen e.t.c. - sondern ein lähmend-starkes Betroffensein und Hinnehmen der Bilder und Dokumente, beinahe ängstlich, dass es nicht noch grausiger kommen werde, wi ein Schlag nach dem anderen.
Die allgemein, anhaltende Beunruhigung entsteht weniger aus dem Einzelnen, dem ästhetisch Abstossenden, der Ergriffenheit und dem Ekel, sondern in der Tatsache dass dieser Barbarismus ueberhaupt möglich ist, nicht nur in historisch entfernter Zeit war, sondern latent zweifellos vorhanden ist. Auch eine nationale Beschämung tritt doch ganz zurueck vor dem Gedanken, wie schnell moralisch geistige Bindung abgeworfen werden kann, wie rapide das Menschentum verkommen kann auf breiter Ebene und wie schnell diese verbrecherische Verkommenheit durch rein äusserliche, organisatorische Massnahmen wieder in eine geistig und moralische 'gesittete' Kultur-Gesellschaft zu verwandeln ist! Das ist meiner Meinung nach in dieser Zeit eine ebenso starke, wenn nicht stärkere 'Beunruhigung', wie die latente, äusserliche Bedrohung durch die Existenz der Atomwaffen. Meine Reaktion blieb ganz im Bereich der stupenden Betroffenheit und fand - vielleicht leider, oder typisch deutscher Weise! - keine Befreiung in dem optimistischen Gedanken "daraus lernen wir, dass man aufpassen muss! das soll nie wieder vorkommen". Der Gedanke eine Moral mit Nutzanwendung fuer die Zukunft aus diesem Ereignis zu ziehen rscheint mir viel zu naiv-optimistisch, denn das Tragische, ist (war) ja nicht ein Versagen der Formen des politischen Leben - oder nur sekundär - sondern die Möglichkeit dieser Entartung ins Wahnsinnig-Dämonische. Der dämonische Charakter des Possenspieles - ich weis kein treffenderes Wort dafuer - scheint auch bezeichnend fuer das aufgeklärte,
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rationalistische Jahrhundert. In der entfesselten Dämonie - die in amtlichen Erlassen, Worten von Regierungsmännern, im Beamtendeutsch und vorgedruckten Erlassen erscheint - ist ein Ausfluss oder eher Ausbruch von verdrängter Irrationalität zu sehen, wofuer das Deutsche allerdings praedestiniert ist. (Allein die himmelschreiende Unlogik und Unvernunft, das Rauschhafte daran, wäre jedem Engländer oder Franzosen wohl lächerlich erschienen!)
Ich habe Dir von diesem Besuch in Dachau und der unverhofft realistischen Konfrontation mit der "Vergangenheit" nicht geschrieben, weil ich denke bei Dir ein schuelerhaftes, gemeinschaftskundliches Interesse zu finden, sondern weil eben "Diskussion" bei so unmittelbarem Erlebnis nicht möglich ist, ich dazu äussern will oder muss, um diesen Erlebnisstoff eben doch zu neutralisieren. Wenn Du willst ein Akt psychologischer Selbstbefreiung, mit dem ich Dich strapaziere, was Du entschuldigen wirst.
[gefolgt von privaten Themen...]


 

Äusserung der Kinder: "Du bist nicht recht gescheit, du kommst nach Hadamar in den Backofen." 
Ähnliche Zitate kenne ich aus meiner Kindheit während der letzten Kriegsjahre. "Wenn Du das oder jenes tust (sagst), kommst du ins KZ." Das konnte, weil ich in Bayern lebte, Dachau sein. Man sagte auch "...nach Dachau kommen". Aber diese Drohungen waren immer ernst gemeint, nicht als Erziehungsmethode, sondern mit politischem Hintergrund. Es konnte einen sogenannten Hitlerwitz gelten oder "defaitistisches" Reden. Aber eben auch als Drohung, um Macht geltend zu machen, die Macht der Angeberei. Oder die Warnung an das Kind: "Wenn du weitersagst, was wir hier im Haus über den Krieg, die SS, u.s.w., reden, dann kommen wir alle ins KZ." (Peter Nestler, geb 1937)


Tanz der Internierten (FLUCHT 2000, Peter Nestler)

Tanz der Internierten

Peter Nestlers 2002-Dokumentar 'Die Verwandlung des guten Nachbarn' ist fuer mich der erste Film der mutig und furchtlos das Schamproblem aufgreift. Ludvig Igra kommentiert abschnitthaft aus psychoanalytischer Eigensicht. Ludvig Igra 1945-2003, Psychoanalytiker verfasste u a 2001 das Buch 'Den tunna hinnan mellan omsorg och grymhet', die Ursache, dass Peter Nestler auf ihn aufmersam wurde und um Mitwirkung bat.
ludvig igra


"Man muss sich Gedanken machen"
Ludvig Igra 2001 vor dem Stockholmer Nationalmuseum, Kamera: Peter Nestler (zusatz: "Igra wurde übrigens nicht von mir aufgenommen, ich hatte Rainer Hartleb gebeten, mit seiner Kamera zu kommen, so er stand hinter der Kamera, ich daneben. Im übrigen haben bei der Verwandlung des guten Nachbarn teils Rainer Komers und teils ich die Kamera bedient (ich drehte die Winteraufnahmen mit einer kleinen Sony PD 100, weil ich die plötzliche Gelegenheit nutzten wollte, mit Toivi Blatt nach Polen zu fahren und zu drehen und damals so schnell kein Filmteam organisieren konnte). Also entweder sollte Rainer Hartleb genannt werden oder überhaupt keine „Camera“., 2010-06-10)
Ludvig Igra: "...Nach dem Krieg wurde bekannt und eingestanden, dass die, die die Juden von Jedwabar in der Scheune getötet haben, deren Nachbarn waren. Man muss sich Gedanken machen ueber unsere menschlichen Fähigkeiten zur Entmenschlichung eines Nachbarn, eines Freundes oder sonst wie Nahestehenden. Diese Tatsache sollte uns nicht zynisch werden lassen. Sie sollte uns eher sensibilieren ueber unsere eigene Verantwortung hinsichtlich eines solchen Potenzials das in jedem von uns steckt." englisch mit deutschen Untertitel.
Der LudvigIgraText: "Diese Erwachsenen am sicheren Strassenrand, die den kleinen Jungen Jungen zurueckstiessen, sollen wir auf die herabschauen als kalt, gefuehllos, als bar jeden Mitgefuehls?"

kurz vor Baubeginn...
memorial
memorial

"Die Männer hinter Hitler, eine deutsche Warnung an die Welt: GEHEIME REICHSSACHE" (70er Jahre?)Bernhard Schreiber, geb 1942 in Stuttgart, Sohn eines Luftwaffenoffiziers. "Nach seiner Ausbildung in Deutschland, studierte er in Amerika Zeitungswissenschaft und reiste als freier Journalist sehr ausgiebig. Die letzten fünf Jahre verbrachte er in der Nachforschung von Material für dieses Buch.

Er entschied sich, dieses Buch als erstes Ergebnis zu veröffentlichen. Seine weiteren Nachforschungen wird er mit Kollegen fortsetzen.; er erhielt dazu vin einer grösseren Universität eine Stiftung. Wenn er sich nicht auf seinen Forschungsreisen im Ausland befindet, lebt er bei seiner Familie in Deutschland." (Einführungstext über den Autor). Das T4-Personal wurde mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse, EK II, geehrt: "Die Ordensverleihung wärend des 3. Reiches erschiehnen alle in einem Register mit dem Namen des Trägers, Datum, Art und Grund der Auszeichnung. Die Orden, die im Rahmen des Euthanasie-Programms verliehen wurden, hatten den Vermerk: 'Geheime Reichssache' ". (Bernhard Schreiber, Seite 77)
GEHEIME REICHSSACHE 330, Heinz Schröter, Klagenfurth 1971 "WO BRINGT IHR UNS HIN? Geheime Reichssache Grafeneck",
Karl Morlok 1985


(Finkelstein (the film Focus 2001the book 1949:161)"It's you they want, not me. I'm..I'm. I'm chicken feed, I'm a nothin'.All I'm good for is so they can point to me and everybody else will give them their brains and their money, an then they will have the country."

MAINSTREAMFILMS  An Act of Murder with Frederic March & Florence (1948),
EldridgePeaceful Exit (1995),
The Last Supper (1994),
I thank a Fool (1962),
Reclusorio (1997),
Act of Murder (1948)

"Ich klage an" (1941): 15 000 000 visitors and awarded at Venice-Biennale)
Premiäre im Metropol am Nollendorfplatz-BerlinDE

 
  
 
memorial
 
  

Gelesen Herbst 2006: Vibekke Olsson Molnfri Bombnatt 1995: 110 (Bonnier, Sweden)"Skulden går att klä i ord, religion, juridik, den går att mäta och väga, sona och kanske förlåta. Skammen är ordlös, ohanterlig, djurisk och främmande..." (Schuld kann in Worte gekleidet werden, Religion, Juridik, messbar und wiegbar, 'sona/sühnbar' und vieleicht entschuldbar. Scham ist wortlos, nicht hantierbar, tierisch und fremd..."

HADAMAR - MUTIGER KÄMPFER

(old german expression for Hadamar; altgermanischer Ausdruck fuer Hadamar: brave warrior; mutiger Kämpfer
eine millimetersuchwiederholung nach eventuellen mutigen kämpfern:
der pfarrer, ehemaliger ww1-soldat, der von der kanzel aus klagte, dass es wieder nach menschenfleisch riecht, getroffen in seiner ehre, mehrfach SS-geholt...
die aus der anstalt geflohene widerstands-italienerin,

versteckt von d & w r:s grossonkel, georg diefenbach, mitglied des nie entdeckten hadamarwiderstandes...
... es gab eine wenigzahl mutiger kämpfer. (erhaltene MUT-information von: wilfried r herzlichen dank)
2010-03-12, Berlin-Friedrichshain

Hadamar: Das Tor zum Westerwald

Hadamar: Gedenkstätte


En wichtiges Buch von Harald Welzer: TÄTER, wie aus ganz normalen Menschen Massenmörder werden (Fischer 2005) Umschlagtext: Wie sind "ganz normale Männer", gutmütige Familienväter und harmlose Durchschnittsmenschen imstande, massenhaft Menschen zu töten? Harald Welzer zeigt auf beunruhigende Weise wie Tötungsbereitschaft erzeugt wird, und wie das Töten innerhalb weniger Wochen zu einer Arbeit werden kann, die erledigt wird wie jede andere auch. Der Jude wurde im privat-öffentlichen Bewustsein diskriminiert, ausgegrenzt und eliminiert. Unterscheidung von Wir von Sie aufgrund neuem Moralmasstab: Tötungsverbot wird Tötungsgebot wegen gesellschaftlich mentaler Koordinatenverschiebung

Zusammenstellung: stephanSE 2005-12-23 aufgrund des schwed DN-Artikels vom 2005-12-21 "Eva hoppade av Migrationsverket:...." Anstatt über Menschen spricht man von "ärenden och produktion". Ein anderer als der beschlussfassender gibt die Mitteilung. Anstatt Russen, heisst es kriminelle Russen. Flüchtlinge von Bangladesh heissen 'banglare', die schnell psychische Probleme bekommen und schnell als 'signalärenden' zurück geschickt werden. Auch hier in Schweden, wie damals, wie in Vietnamn, Ruanda und Jugoslavien ist es möglich ....

THEME KEYword SEITE/Page
Ausbeutung Judenkisten 22
Gut leben hoher Lebensstandard, Soldatenverdienst 250/251
Opfer "Damit es unseren Kinder besser haben" 32
Teilnahme, individuell …Leihanstalt Dortmund: geringe, wichtige Teilname 48
Scham, jüdische gesenkter Blick, Lilly Jahn 57
Scham, deutsche Haffner: Arbeitszimmer – Schulung 58-61
Sehen, von aussen Haffners engl Besuch: Freundin Teddy 62
Ehre Ehre mehr wert als Moral 70
Ausschliesungen konkret nationale, fast tägl Bekanntmachungen 71-72
Kollektive Nobilitierung arischer Armer/Verbrecher wervoller als jüd Aristokrat 252
Wissenschaft Humangenetik 69
Loyalität Kameraden'insel' 115 ...
Martin Frasse Ablehnung der Kommissarausbildung (Babij Jar) 115 ...
Loyalität Kameraden'insel' 216
Ausnahme Verweigerung: psychisch autonom, 4 nötige Hilfen 117, 261
Tötung Logistik, korrekte Ehren-Opfer-Arbeit ?...?
Zuschauer beliebtes Ausflugsziel 205
Tötung logistische Probleme: Brunnenbeispiel 153-154



LINKS
normal and unnormal links - underneath the deathveil of shame


Euthanasia in NS-Films: http://www.univie.ac.at/zeitgeschichte/a-00-10-1.htm
Euthanasie & Eugenik: http://bidok.uibk.ac.at/texte/mabuse-fuersorge-index.html
SHOA.DE http://www.zukunft-braucht-erinnerung.de/
Propaganda: http://www.propagandafilme.de/filmpropaganda.html
Hadamar: (ohne Euthanasie): http://www.hadamar.de/
HOTEL-Reservation: http://hotelroomsplus.com/germany/hadamar.htm
Yahoo/Googles: http://google.yahoo.com/bin/query?p=ERNST+KLEE&hc=0&hs=0
Sag mir wo die Kinder sind: http://www.rhein-lahn-info.de/geschichte/rhein-lahn/8-mai-45.html
Case No 4, The Hadamar trial: http://www.ess.uwe.ac.uk/WCC/hadamar.htm
Mazal Library (Grafeneck): http://www.mazal.org/archive/documents/Tregenza/Tregenza04.htm
The Murder of the Handicapped: http://www.ushmm.org/outreach/euthan.htm
Der blinde Fleck: http://www.retinoblastom.de/blinde_drittesreich.htm
Victor Brack testifies: http://www.fpp.co.uk/Auschwitz/docs/testimonies/Brack1947.html
Letters on Euthanasia: http://remember.org/witness/links.let.eut.html
Nazi, Eugenic and the T4program: http://www.disabilityhistory.org/t4prog.html
Handicapped - Victims of the Nazi Era: http://www.holocaust-trc.org/compos.htm
Mordmaschinerie: http://www.psychiatrie.de/bibliothek/fach/hadamar.htm
Karl Morlok: http://www.humanist.de/geschichte/euthanasie.html
Freedom from Fear, the tour: http://www.irren-offensive.de/index.htm
Juwelier Müller: http://www.juweliermueller.de/
Gedenkstätte Hadamar: http://www.topographie.de/gedenkstaettenforum/uebersicht/d_53.htm
Picture-Archive: http://www.toolan.com/hitler/append3.html
CDU-Hadamar: http://www.cdu-hadamar.de/
Boule-Freunde Hadamar: http://home.t-online.de/home/Karl.Schmidt/boules.htm
Ernst Klee, 6 9 1999 in Hamburg: http://www.irren-offensive.de/rede_ernstklee.htm
Glossar des Holocaust: http://shoanet.hbi-stuttgart.de/glossar/H.htm
Japan in Hadamar: http://kango.yamaguchi-pu.ac.jp/kango/aha/1hadamar.html